"Under the sign of Mars" - The war year 1918 
The conclusion of peace with Russia sets new forces free for use on the western front. Therefore, in a major offensive, an attempt is made to turn the fortunes of war once more and still help the Central Powers to victory. After initially great success, this company fails.
At home there were mutinies in the navy and revolutionary unrest broke out. The forces of the German army are almost exhausted, on November 11, 1918 an armistice comes into force on the Western Front.
Accompanying the 1st World War exhibition, Claus Schrader will give his last lecture on the subject on November 12, 2018. As always, the event will take place in the Biedermeierzimmer of the city museum at 7.30 p.m. with free admission.
The museum friends cordially invite everyone interested in the lecture to this lecture.

Report on the lecture:
Museum friends commemorate the end of World War 1, 100 years ago.
For 4 years there has been a special exhibition in the city museum on the centenary of the First World War. The series of lectures was opened at that time with a first lecture 4 years ago about the trigger for this terrible event, the "Assassination of Sarajevo". Claus Schrader has continued this tradition every year. He now ended this cycle with a final lecture and a review of this epoch.
Again the Biedermeierzimmer in our museum was fully occupied with the interested guests. The lecturer deliberately did not dwell on the mere description or the exact course of events at that time. These were and are all too familiar to the public. So he could only briefly illuminate and show the framework conditions and the most important actors.
His main focus and concern was devoted entirely to the individual, the individual fate, which at that time was directly exposed to horror, horror and destruction. The pictures shown of the soldiers, the young people involved in the fighting, the troops crouching miserably in the mud and dirt conveyed not only a feeling of pity, but above all displeasure and horror at the hardships to be endured and the deeply inhuman conditions. Stunned faces, wide-open eyes in the face of the deadly guns, corpses hanging in barbed wire, and disfigured faces after devastating wounds made the audience stunned and inwardly completely silent. 
Claus Schrader also dared to take a look at the beginnings of the air war, which even then brought a premonition of the events 20 years later, even if at that time it was not or could not be thought that far. Prominent war heroes were also shown in the picture and gave an idea of ​​what the future would be like. Adolf Hitler could be seen as a simple soldier and Hermann Göring as a fighter pilot, all of them as combatants in World War I. They formed the bridge, so to speak, into the future of an even more monstrous war that would break out on our country a few decades later. 
The lecturer's warning to everyone never to give space to such events again was unmistakable. The lecturer's advice to refer to the event the next day in Bad Gandersheim, where a memorial service would take place at the British telephone box designed by artist John Byford on the Stiftsfreiheit with the names of the fallen of World War I from both Bad Gandersheim and Skegness, was a good fit. Here the city leaders of the two partner communities and a group of citizens together commemorated their dead fellow citizens, a truly sensitive conclusion to this commemoration of the end of the First World War 100 years ago in our city.
"Im Zeichen des Mars" - Das Kriegsjahr 1918 -
Der Friedensschluß mit Rußland setzt neue Kräfte für den Einsatz an der Westfront frei. Daher wird in einer Großoffensive versucht, das Kriegsglück noch einmal zu wenden und den Mittelmächten doch noch zum Sieg zu verhelfen. Nach anfänglich großen Erfolgen schlägt dieses Unternehmen jedoch fehl.
In der Heimat kommt es zu Meutereien in der Kriegsflotte, es entstehen revolutionäre Unruhen. Die Kräfte des deutschen Heeres sind nahzu erschöpft, am 11. Nov. 1918 tritt an der Westfront ein Waffenstillstand in Kraft.
Begleitend zur 1. Weltkrieg - Ausstellung hält Claus Schrader am 12. Nov. 2018 seinen letzten Vortrag zu dem Thema. Wie immer findet die Veranstaltung im Biedermeierzimmer des städtischen Museums um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt statt.
Die Museumsfreunde laden alle am Vortrag Interessierte herzlich zu diesem Vortrag ein.

Bericht über den Vortrag:
Gedenken der Museumsfreunde an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren.
Seit 4 Jahren gibt es nun die Sonderausstellung im Stadtmuseum zum hundertsten Jahrestag des 1. Weltkrieges. Mit einem 1. Vortrag vor nunmehr 4 Jahren über den Auslöser zu diesem schrecklichen Ereignis dem „Attentat von Sarajewo“ wurde die Vortragsreihe seinerzeit eröffnet. Claus Schrader  hat diese Tradition in jedem Jahr fortgeführt. Er beendete nun diesen Zyklus mit einem letzten Vortrag und einem Rückblick auf diese Epoche.
Wiederum war das Biedermeierzimmer in unserem Museum mit den interessierten Gästen voll besetzt. Der Vortragende hielt sich absichtlich nicht auf mit der bloßen Schilderung oder dem genauen Ablauf der damaligen Ereignisse. Diese waren und sind dem Publikum nur allzu bekannt. So konnte er die Rahmenbedingungen und die wichtigsten Akteure nur kurz beleuchten und zeigen. Sein wesentliches Augenmerk und Anliegen war ganz dem Individuum, dem Einzelschicksal  gewidmet, das damals dem Schrecken, dem Grauen und der Vernichtung unmittelbar ausgesetzt war. So vermittelten die gezeigten Bilder der Soldaten,  der an den Kämpfen beteiligten jungen Menschen, den elendig im Schlamm und Dreck hockenden Truppen nicht nur ein Gefühl des Mitleids, sondern vor allen Dingen Unmut und Entsetzten über die zu erleidenden Strapazen und die zutiefst unmenschlichen Zustände.  Bestürzte Gesichter, weit aufgerissene Augen im Angesicht der den Tod bringenden Geschütze, in Stacheldrahtverhauen hängende Leichen sowie entstellte Gesichter nach verheerenden Verwundungen machten die Zuhörer betroffen und innerlich ganz schweigsam.  Claus Schrader wagte auch einen Blick in die Anfänge des Luftkrieges, der schon damals eine Vorahnung von den Ereignissen 20 Jahre später brachte, wenn auch damals nicht soweit gedacht wurde oder konnte. Prominente Kriegshelden waren ebenfalls im Bild zu sehen und ließen ahnen, wie die Zukunft sich gestalten würde. So waren Adolf Hitler als einfacher Soldat und Hermann Göring als Jagdflieger, alle also als Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges, zu sehen. Sie bildeten sozusagen die Brücke in die Zukunft eines noch viel ungeheuerlicheren Krieges, der  wenige Jahrzehnte später über unser Land hereinbrechen sollte. Unüberhörbar war dann auch die Mahnung des Vortragenden  für alle, solchen Ereignissen nie wieder Raum zu geben. Da passte der Hinweis des Vortragenden sehr gut, auf die Veranstaltung am nächsten Tag in Bad Gandersheim hinzuweisen, wo an der von John Byford gestalteten britischen Telefonzelle auf der Stiftsfreiheit mit den Namen der Gefallenen des 1.Weltkrieges aus Bad Gandersheim und Skegness eine Gedenkfeier stattfinden würde.  Hier gedachten  die Stadtoberen der beiden Partnergemeinden und eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam  ihrer toten Mitbürger, ein wahrhaft einfühlsamer Abschluss dieses Gedenkens an das Ende des 1. Weltkrieges vor nunmehr 100 Jahren in unserer Stadt.
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